1. Ein junger Mann, 35 Jahre alt, mit der Diagnose Asthma bronchiale

 

Erschöpft berichtet er über seine Beschwerden wie Atemnot, Husten, Beklemmungsgefühl, Müdigkeit, häufige  Asthmaanfälle  tagsüber und in der Nacht. Diese Beschwerden beeinträchtigen deutlich seine Lebensqualität. Früher hat er gerne Sport getrieben und fuhr Fahrad. Seine Leistungsfähigkeit hat  nachgelassen und im Freien leidet er auch unter dem Heuschnupfen. Sein Schlaf ist gestört durch Atemnot und er muss in der Nacht inhalieren. Regelmäßig nimmt er Cortison ein und bronchienerweitertes Spray. Seit seiner frühen Kindheit war er infektanfällig und hat oft Antibiotika genommen. Diese Therapien haben die gesunde Darmflora geschädigt, die für unser Immunsysten elementar wichtig ist. Neben seinen Atembeschwerden  klagt er auch über Bauchschmerzen und  Blähungen  die auf die gestörte Darmgesundheit durch Antibiotika zurückzuführen ist. Durch die Störung der Darmflora und der Darmschleimhaut hat er eine Nahrungsmittelunverträglichkeit entwickelt, die zusätzlich sein  Immunsystem geschwächt  hat.

Nach einer ausführlicher Anamnese und Untersuchung habe ich eine Stuhluntersuchung empfohlen um die Darmgesundheit und Funktion der Darmschleimhaut das Immunsystem zu bilden zu überprüfen. Zusätzlich Blutentnahme für Vit D3 – da die Cortisontherapie zu einem Mangel führt. Noch eine Blutentnahme zur Untersuchung der Nahrungsmittelunverträglichkeit. Beim nächsten Termin lagen uns die Laboruntersuchungen vor. Nachgewiesen war ein extremer Vit D3 Mangel ,der Allergiebereitschaft erhöht, Immunsystem schwächt, zur Müdigkeit und Erschöpfung führt. Ich habe Vit D3 als Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, um diesen Mangel schnell und effektiv  zu beheben. Stuhlbefund hat eine Störung der Darmflora ergeben, die wir durch die Gabe von Probiotika regeneriert haben. Sein Stuhlbefund hat auch eine Störung der Darmschleimhautfunktion das Immunsystem zu bilden nachgewiesen. Mit der  Mikrobiologischen Therapie des Immunsystems  haben wir gleich begonnen. Seine Blutuntersuchung auf Nahrungsmittel  hat zahlreiche  Unverträglichkeiten nachgewiesen.

Zum nächsten Termin ist er mit seiner Ehefrau gekommen und wir haben gemeinsam die Ergebnisse  besprochen und einen Diätplan erstellt, individuell  auf Tagesablauf, Lebensstil und Essgewohnheiten abgestimmt. Der Patient kam nach drei Monaten wieder in die Praxis: Durch die  Auslassdiät sind seine Bachschmerzen und Blähungen weg. Die Regeneration der Darmflora  und  Zufuhr von Vit D3 haben sein Immunsystem gestärkt. Die Mikrobiologische Therapie läuft noch einige Monate, aber er hat eine deutliche Besserung erfahren. Cortison hat er  abgesetzt( nimmt nur  beim  Bedarf das Spray ) und die Leistungsfähigkeit ist besser. Der Schlaf ist  ungestört und erholsam. Bei der Belastung  hat er noch Beschwerden, aber er ist sehr zufrieden und motiviert diese nebenwirkungsfreie und erfolgreiche Therapie weiter führen. Nach weiteren drei Monaten hat er sich wieder gemeldet, es geht ihm weiterhin besser.  Vor der nächsten „Pollensaison“ besprechen wir weitere Schritte nach Befindlichkeit.

 

2. Eine 40-jährige Frau mit einer therapieresistenten  Neurodermitis

Ihre Haut ist seit der der Kindheit trocken, juckt und offene nässende  Stellen nehmen zu.

Sie berichtet über Gelenkschmerzen und Steifheitsgefühl, die auf ein entzündliches Geschehen zurückzuführen sind. Seitdem sie denken kann leidet sie an Verstopfung. Das hat ihre Mutter auch gehabt – neben einem „untypischem „Rheuma. Während des Gesprächs berichtet sie über Verschlechterung der Symptome beim  Stress. Sie  hat zwei Kinder, beide haben Heuschnupfen und arbeitet  selbständig.

Zur Diagnostik habe ich eine Stuhluntersuchung empfohlen. Blutuntersuchung zum Ausschluss von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Urin zur  Klärung möglicher Übersäuerung. Dazu eine Speichel –Untersuchung  der Stresshormone und der Kompensationsmöglichkeit des Körpers die Stressbelastungen zu regulieren. Laborbefunde haben  mehre „Baustellen“ ergeben.

Im Stuhlbefund lag eine Störung der Darmflora und Darmschleimhaut vor. Zusätzlich verminderte Aufnahme der Mikronährstoffe. Die Folge ist ein Vitalstoffmangel, geschwächtes Immunsystem und unzureichende Verdauung, die  zur  Verstopfung führt.

Die Therapie beinhaltet die Regeneration der Darmbakterien, Mikrobiologische Therapie zum Training des Immunsystems und Unterstützung der Verdauung durch die Gabe von pflanzlichen Bitterstoffen. Bei  der Befundbesprechung der multiplen Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe ich eine Auslassdiät empfohlen. Die Ernährungsberatung beinhaltet die Lebensmittelauswahl, Zubereitung und Informationen zu Einkauf und Herstellern. Für die Therapie der Übersäuerung  habe ich eine basische Ernährung  und basische Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. Sowie basische Bäder und Wickel. Das Ergebnis  der Speichelprobe hat eine Neurotransmitter-Dysbalance ergeben. Ein Ungleichgewicht  in der körpereigenen Regulation beim Stress. Die Lebensumstände

der Patientin können wir im Moment nicht ändern, aber die „Hilfe zur Selbsthilfe“ können wir dem Körper geben. Durch die optimale Versorgung mit  Vitalstoffen ,die zu dieser Regulation unerlässlich sind, in der Form von Infusionen.  Als Infusion aus dem Grund, da die optimale Aufnahme im Darm nicht gewährleistet war und ein hoher Bedarf vorlag. Während der HNC Therapie haben wir ein Gleichgewicht „im System“ geschaffen und die Patientin hat sich auch die Frage gestellt-„was geht mir in meinem Leben…unter die Haut…“

Durch diese Orthomolekulare Therapie hat sich das Hautbild schnell gebessert. Der Juckreiz hat durch die Gabe von Zink, Calcium und Nachtkerzenöl nachgelassen. Neurodermitis ist keine Erkrankung der Haut, sondern ein  Symptom mit einer allergischen und entzündlichen  Komponente  mit vielen Ursachen. Um diese  Problematik ganzheitlich zu behandeln habe ich die Frau mit der hnc-Therapie  behandelt. Nach drei Monaten war das Hautbild viel besser. Einzelne Stellen der Haut waren nur bei „Diätfehlern“ rot  und mit Juckreiz. Die Verstopfung war besser. Die Patientin war leistungsfähig und  die Gelenkschmerzen waren weg. Sie fühlt sich viel besser, “frischer“, die Stimmung ist ausgeglichen und sie hat mehr Freude im Alltag.

 

3 Ein 60-jähriger Patient mit der Diagnose Reizdarm

Seine Beschwerden hat er seit mehr als 30 Jahren. Nachdem er  mehrmals Magen und Darmspiegelungen ohne auffällige Befunde hatte, stand die Diagnose „Reizdarm als ein psychisches Problem“ fest. Damit hatte er sich bis dahin abgefunden und hat seinen Tagesablauf und Aktivitäten an seine  Darmbeschwerden  angepasst. Er hat sich immer in der Nähe von Toiletten aufgehalten – 30 Jahre lang. Die Bauchschmerzen, Durchfälle 6-10x am Tag, Blähungen, Völlegefühl und Sodbrennen hatte er „immer“. Er hat über Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, Potenzstörungen, Leistungsnachlass und Haarausfall  berichtet.

Ich habe eine Blutuntersuchung  zur Bestimmung  wichtiger Nährstoffe, Hormone und zum Ausschluss von Entzündung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten empfohlen. Dazu eine Stuhluntersuchung, um die Funktion der Darmschleimhaut und Darmflora zu bekommen. Denn bei der Darmspiegelung  sind nur Veränderungen im Dickdarm sichtbar. Über den Dünndarm sagt uns  diese Stuhluntersuchung  sehr viel  aus. Nach zwei Wochen haben wir  uns die Ergebnisse angeschaut. Ein erheblicher Mangel   an  Mikronährstoffen war die Ursache von  Müdigkeit und Erschöpfung. Der Hormonmangel  begründet die Potenzstörungen und Schlafstörungen, sowie Haarausfall. Der Patient hat mit dem Laborbefund seinen

Arzt aufgesucht, der  ihm  einen Hormonersatz empfohlen hat. Begleitend habe ich eine Sauerstofftherapie intravenös durchgeführt um die Durchblutung  zu optimieren. Weiterhin begleitend die Orthomolekulare Therapie in der Form von Infusionen um eine optimale Versorgung zu erreichen, die  über den Darm nicht möglich war. In der Stuhluntersuchung lag eine Störung der Darmflora vor und dadurch die ungenügende Aufnahme der Nährstoffe. Weiterer Hinweis auf  Darmschleimhautentzündung, Pilzbesiedelung und Mangel an Verdauungsenzymen. Es war auch Blut im Stuhl nachweisbar und aus diesem Grund habe ich eine erneute Magen- Darmspiegelung empfohlen um ein Tumorwachstum auszuschließen und nichts zu übersehen. Nach dieser Spiegelung, die nichts Pathologisches nachgewiesen hat, habe ich die Mikrobiologische Therapie empfohlen zur Regeneration der Darmflora und zum Aufbau der Darmschleimhaut, zum Training des Immunsystems und zur Bildung der Verdauungsenzyme. Mit der Hilfe der Pflanzen Myrrhe, Kamille sowie Kohle, Zink und Omega 3 Fettsäuren hat sich die Darmschleimhautentzündung rasch gebessert. Die Ursache der Darmschleimhautstörung war auch  die Nahrungsmittelunverträglichket, die im Blut nachweisbar war.

Neben der Regeneration der Darmflora und durch die Auslassdiät war eine Besserung der Beschwerden in vier Wochen spürbar. In vier Monaten war der Patient, der sehr konsequent diese Therapien durchgeführt hat, sehr zufrieden und beschwerdefrei. Verdauungsprobleme sind nur  nach einem Diätfehler aufgetreten. Er har wieder Sport getrieben, besser geschlafen, sich wohlgefühlt.