Stressbedingte Erkrankungen

Erschöpfung hat viele Gesichter.

Chronische körperliche oder emotionale Überforderung führt zu einer Informationsüberflutung des Organismus. Die Regulationssysteme, insbesondere Hormon- und Nervensystem, werden zunehmend überfordert.

Die typischen Folgen: Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Angst, Depression und Erschöpfung, Kopfschmerzen, Reizdarm, Unruhe, AD(H)S.Unser organisches System zur Stressbewältigung verliert nach und nach die Fähigkeit  zur Kompensation. Das lässt sich durch die Bestimmung chemischer Botenstoffe des Nervensystems und des Gehirns nachweisen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind die Grundlage für eine individuelle Therapie zur Selbstregulation und Wiederherstellung des Gleichgewichts. 

Durch eine Kombination aus pflanzenheilkundlicher und orthomolekularer Therapie kann die Stresstoleranz erhöht werden und der Organismus vor den Auswirkungen einer Stressüberbelastung geschützt werden. Durch frühzeitige Gegensteuerung lassen sich die Folgen einer Erschöpfung oder eines Burn-Out vermeiden.

Eine Labordiagnostik der Katecholamine und Ausschluss einer Kryptopyrollurie sind wichtige Untersuchungen.

Die Stresshormone werden im Urin und im Speichel gemessen.
 

VNS - Analyse (Analyse des vegetativen Nervensystems)

Dauerstress macht krank

Wir wissen ganz genau, was in unserem Körper geschieht, wenn er unter Stress steht. Die Stresshormone steigen an. Das Stresshormon Adrenalin beschleunigt den Puls, wir atmen schneller, schwitzen und unsere Muskeln spannen sich an. Das Cortisol setzt Zucker frei zur schnellen Energiebereitstellung. Wenn diese Stresssituation nur kurz anhält, kommen wir wieder schnell in eine Entspannung. Doch ein Dauerstress führt unweigerlich zu einer Regulationsstörung des vegetativen Nervensystems. Dieses System steuert und reguliert alle Organe und Organsysteme, die wir willentlich nicht beeinflussen können. (Atmung, Herz, Stoffwechsel, Immunsystem).

VNS ist eine einfache Methode zur Beurteilung der Funktion des Vegetativen Nervensystems (VNS) und der Stressbelastung. Gemessen wird die Herzfrequenzvariabilität. Das ist der kleine Abstand von Herzschlag zu Herzschlag. Es wird aufgezeichnet, wie variabel und anpassungsfähig das Nervensystem in seiner Funktion ist. Je mehr Variabilität vorliegt, desto anpassungsfähiger ist das System(Sympatikus-Parasympatikus). Es zeigt an, dass das vegetative Nervensystem sich optimal regulieren kann.

Die Regulation ist die ständige und situationsbedingte Anpassung aller Körperfunktionen durch das vegetative Nervensystem. Ohne diese Anpassungsfähigkeit des Vegetativen Nervensystems (VNS) gibt es keine gesunde Funktion der Organsysteme. Durch diese Untersuchung ist „sichtbar“, wie der Körper mit allen Belastungen und Stresssituationen umgehen kann und ob diese noch ausgeglichen werden können.

Wie belastbar ist Ihr Körper noch?  

Die VNS Analyse ist ideal für:

  • Risikodiagnostik
  • Stressbelastungsdiagnostik
  • Burnout-Diagnostik und Prophylaxe
  • Therapiekontrolle
  • Bluthochdruck
  • Schlafstörungen
  • Depressive Verstimmung und innerer Unruhe
  • Angst-und Panikattacken
  • Hyperaktivität
  • Zur Prävention
  • Wie geht der Körper mit allen Belastungen und Stresssituationen des Alltags um?

 

Die VNS Analyse macht sichtbar, ob bereits eine Regulationsstörung vorliegt, auch wenn Laborparameter und andere Untersuchungsergebnisse noch völlig normale Werte aufweisen.